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Monday Update: I Think Too Much!

Quote of the Week

“In today’s rush, we all think too much — seek too much — want too much — and forget about the joy of just being.” ~ Eckhart Tolle

In my head:

You guys know I am a quote freak and yeah I am definitely a person that thinks to much. I would love to change that but this is easier said than done. I think in todays society, especially when you are at the end of school, you suddenly realize that there is so much that is going to change from here on out, that it just gets you think if everything turned out the way you wanted it to. Last week I was telling you about the struggle with my blog. This week I am struggling with my living conditions: I don’t know why I want it so much…but I do want to get away from my hometown and the area around it for a while now! It’s nice and all but somehow I feel so trapped in it that I think that there must something bigger out there, something more. That in another city or another place maybe all will change. I still don’t know what I am looking for but I need to find it. So yeah the second part in my „Quote of the week“ definitely fits to me as well: I seek to much! I think if I would have been born years before I would have definitely been a poet or something like that, because my mind is so complicated and unorganized that – even I – don’t understand me.
I want too much – that is also a fact! There are so many things out there that I want. I can never stop wanting anything and it makes me crazy. You know sometimes I just want quietness and time to go out and enjoy the moment but sadly this doesn’t last for long and my mind plays its games with me and gets me back into this disarranged world I created for myself.

What I’ve seen:

I’ve seen the first two seasons of „Skam“ which is a Norwegian TV-Show and it is about highschool kids that are about to graduate. It’s interesting to see and I can relate to so many things on there as my high school life wasn’t the most perfect. There was so much drama going on that I was actually drowning in it. So seeing these kids going to some things that where just like my shitty time makes me think about it all over again. And yes:it does bring up some old memories and old wounds! But by that I also learn to appreciate everything I have right at this moment a little more and I start to realize that actually all these questions I am going through right now will all sort themselves out, the same way everything sorted it self out after high school. Only that I am much older and wiser now and don’t hate myself as much anymore as I did back then, so yeah nice to treat myself a little better ;).

What made me happy:

There were a few days when the sun was shining and the snow was still there and I went for a skitour just very close to Oslo. Just feeling the sun and sitting down in the sun for a moment was such a blessing that I had a moment where I could actually enjoy the moment without thinking. It was amazing.

What made me angry:

That I can’t tell my mind to shut the f** up.

My new plans:

I need to go to the US soon. Man, I do miss my friends like crazy. I was actually planning to go to Paris Fashion Week… but I am not sure if I really want to at the moment. I somehow think that I need a little space and time to figure everything out.  And for those of you who know me a little better: you know how I get excited when I am on Fashion Week…so there would be no time and space in my mind to actually think about the important stuff.

What I’ve listened to:

I am listening to Tropical House at the moment. I need to get my mood up!

What I’ve bought:

Coffee and Sweets. Guys I haven’t bought anything fashion related this week! You should be proud of me.

What made me sad:

Realizing that I did let myself hurt so much in high school and that I didn’t like myself enough to defend myself from me and from people I thought were „friends“.

Das geht in meinem Kopf gerade vor:

Ich finde es wirklich unglaublich schwer, wenn man sich hingesetzt hat und einfach seinem Gefühlen freien lauf gelassen hat, das alles nochmal zu übersetzen. Also entschuldige ich mich jetzt hier schonmal bei euch, wenn es sich in irgendeinerweise seltsam anhört, was ich euch nun hier erzähle. Ich weiss nicht warum, aber ich beginne immer lieber damit, den Text auf Englisch zu schreiben. Ich fühle mich irgendwie wohler damit. Ich weiß ja auch nicht warum :D. Vielleicht, weil ich die letzten Jahre immer auf Englisch gepostet hab und ich mich irgendwie noch daran gewöhnen muss auf deutsch zu schreiben. Es ist total seltsam, aber irgendwie bin ich viel schüchterner und unselbstsicherer auf deutsch. So als würde es irgendeinen Unterschied machen in welcher Sprache ich die Sachen, die mich bedrücken heraus lasse.

Ihr wisst, dass ich ein totaler „quote“-Freak bin und ja: wie es in diesem super Quote der Woche, da oben steht, gehöre ich auch zu den Menschen, die immer zu viel denken. Ich würde das so gerne stoppen können, aber das ist wirklich leichter gesagt als getan. Ich glaube in unserer heutigen Gesellschaft, besonders wenn man gerade seinen Abschluss gemacht hat, ist es wirklich schwer, nicht zu schnell in den ersten Job zu starten und aber auch nicht zu lange rum zu drucksen und dann zu realisieren, dass man irgendwie gefangen ist in diesem ganzen hin und her. Was soll ich jetzt tun? Was soll ich als nächstes machen? Wann verdiene ich endlich genug Geld, dass ich unabhängig von meinen Eltern bin und wie kriege ich hin, dass ich gleichzeitig weiter an meinem Traum arbeiten kann. Jetzt ist einfach die Zeit in der sich alles in meinem Leben verändert. Ich bin kein Student mehr und auch lange kein Schüler mehr. Ich will endlich alleine auf meinen Füßen stehen. Aber diese Woche beschäftigt mich noch mehr, wo es mich hinverschlägt. Ich weiss nicht warum, aber ich erhoffe mir einfach, dass ich in einer anderen Stadt irgendwas neues, wichtiges finden kann. Und so trifft auch der zweite Part meines Quotesauf mich zu. Ich suche und suche und suche… und ich weiss gar nicht genau was es ist was ich .uche, aber ich suche weiter. Ich glaube, wenn ich einige Jahre früher gelebt hätte, dann wäre ich sicher Poet geworden, so kompliziert und unorganisiert meine Gedanken sind, dass noch nicht mal ich sie verstehe! 😛
Auch stimmt es, dass ich viel zu viel haben will. Es gibt so unendlich viele Dinge da draussen, von denen ich absolut überzeugt bin, dass ich sie unbedingt brauche, dass es mich doch des öfteren mal verrückt macht.
Und dann ganz selten gibt es sie doch…diese Zeitpunkte in denen man einfach den Moment geniessen kann. In denen mein Gehirn einfach mal komplett abschaltet und alles gut ist…(wenn auch nur für den Moment).

Das habe ich mir diese Woche angeschaut:

Ich habe die ersten beiden Staffeln von der norwegischen Serie: Skam geguckt. In der Serie geht es um Schüler auf einem Gymnasium, die kurz davor sind ihr Abitur zu machen. Es ist verrückt wie oft ich daran denken muss, dass es für mich ganz ganz ähnlich war und dass all das, was einem in der Serie wie ein über extremes Drama vorkommt, einem selbst wirklich passieren konnte. Dementsprechend freut es mich zu sehen, dass es wohl doch da draussen auch noch andere Schüler gab, denen es so erging wie mir, und für die die letzen Jahre der Schule ein behindertes Drama waren. Die Serie bringt in mir viele alte und auch oft schlechte Erinnerungen hoch und ich bin das erste mal froh, diese Erfahrungen gesammelt zu haben und nun zu verstehen, dass es mir mittlerweile doch so viel besser geht! Dann kann ich sogar die Probleme, die ich jetzt habe genießen, da sie nichts sind im Vergleich zu den damaligen! Ich habe jetzt keine „Fake-Freunde“ mehr und keine Leute, die sich den Mund darüber zerreissen, was ich schon wieder angestellt habe.
Eines der besten Dinge ist jedoch, dass ich aufgehört hab mich selbst nicht leiden zu können. Das war im Nachhinein eigentlich das Schlimmste an der ganzen Sache. Ich bin zwar immer noch nicht die selbstbewussteste Person auf Erden, aber immerhin weiß ich wer ich bin und behandele mich selbst schon um einiges netter.

Das hat mich diese Woche glücklich gemacht:

Es gab letzte Woche endlich ein paar Tage an denen die Sonne rauskam und dann ging es natürlich direkt ab in die Berge um die Gedanken frei zu kriegen.  Das ist wirklich das beste was man in der Situation machen kann. Ausserdem habe ich es unglaublich genossen einfach mal wieder in der Sonne zu sitzen.

Das hat mich diese Woche geärgert:

Das ich es immer noch nicht gelernt habe mein verdammtes Gehirn abzuschalten.

Meine neuen Pläne:

Ich muss unbedingt demnächst wieder in die USA. Ich vermisse meine Freunde dort unglaublich und ich brauche einfach mal wieder eine „Recreation“. Für mich ist Nevada mein Zufluchtsort und ich muss dringend wieder hin.

Das habe ich mir diese Woche angehört:

Meine Tropical House Playlist, damit meine Stimmung wieder etwas steigt 😉

Das habe ich mir gegönnt:

Kaffee und was Süßes. Ihr solltet richtig stolz auf mich sein. Ich habe mir diese Woche keine Kleider gekauft!!

Darüber war ich traurig:

Zu realisieren, wie sehr ich mich in meiner Schulzeit habe verletzen lassen und dass ich nicht einfach selbst für mich meinen Mann stehen konnte und mich verteidigen konnte. Leute, fangt an euch selbst kennenzulernen und rauszufinden wer ihr seid! Es ist so wichtig sich selbst zu mögen und besonders nicht abhängig zu seien von der Meinung von Leuten von denen ihr dachtet es wären eure Freunde.